Sonntag, 25. Januar 2015

KINDERREIM

Gustav Falke: Gedichte

Ausfahrt


Schlitten vorm Haus
Steig ein, kleine Maus,
Zwei Kätzchen davor,
So gehts durchs Tor,
Zwei Kätzchen dahinter,
So gehts durch den Winter.

Hinein ins Feld,
Wie weiß ist die Welt.
Auf einmal, o weh,
Kleine Maus liegt im Schnee,
Kleine Maus liegt im Graben,
Wer will sie haben?

Schlitten vorm Haus,
Wo blieb kleine Maus?
Die Kätzchen, miau,
Die wissens genau:
Hat nicht still gesessen,
Da haben wir sie gefressen.

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es hatte geschneit, viel schnee war
plötzlich da und wunderschön, alles weiss und leise.
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Kommentare:

Helga Kuhlmann hat gesagt…

ein schönes Gedicht. Sorry, aber ich hasse den Schnee, weil ich da noch unsicherer latsche :-(. Kann mir keinen Sturz leisten, bei mir ist alles vereist.
Traurige Grüsse
Helga

Inge hat gesagt…

Liebe Klabauterfrau, auch hier gab es einen klitzekleinen Wintereinbruch mit Schnee, Hagel und tiefgefrorenen Regen. Ist aber schon wieder vorbei und es taut. Das kleine Gedichtchen gefällt mir und auch ich ziehe mir nun die Winterstiefel an und genieße den Sonntag.
Lieben Gruß von Inge

marianne döscher hat gesagt…

am späten nachmittag hab ich mich auch nicht in gefahr begeben, festgefahrene und blanke wege sind mir auch nicht geheuer.
es ist kein muss!
aus dem fenster sah es schön aus...
morgen ist alles weg!
liebe grüsse!

marianne döscher hat gesagt…

oh inge, hier war es stundenlang richtiger winter, inzwischen fast weg...
wohin haben dich die winterstiefel entführt?
lg und einen kuscheligen sonntagabend!

Träumerle Kerstin hat gesagt…

Upps - man sollte also immer stille sitzen :-) Witziges Gedicht.
Hier gab es nur Puderzucker, der nur noch vereinzelt liegt.
Liebe Grüße in den Morgen von Kerstin.

marianne döscher hat gesagt…

mit den reimen bin ich aufgewachsen und das stichwort:
schlitten vorm haus - genügt *lol*.
nun regnet es hier und normales norddeutsches wetter ist für den heutigen tag angesagt.
liebe grüsse zu dir zurück!

Gabriel hat gesagt…

Liebe Kelly – armes Mäuschen kann ich da nur sagen. Stell dir vor ein riesiger Katzenkopf lauert über deiner Wohnungstür und wenn du raus gehst – ZACK!

LG
G.

marianne döscher hat gesagt…

tom und jerry - wer gewinnt?
moin gabriel,
eine viersprachige analyse zum gedicht hab ich nicht gelernt aber praktisches verhalten im leben ;).
noch bin ich schnell wie speedy, schnellste maus aus mexiko!
katzenköpfe lauern überall.
lg von der kelly

Brigitte hat gesagt…

Liebe Kelly, herzliche Grüße.
Leider kein Schlittenfahren-oder Ziehen-Winterwetter. Nur ein grauer Tag, bei 5 Grad.
Stillsitzen aufm Schlitten war für unsere Jungs auch nicht immer, da wurden oftmals die Beine/Füße neben die Kufen getan und das Ziehen wurde für mich schwerer. Aber aus Liebe hatte ich die Jungs "Zum Fressen gern", nicht aus Gram. Ein schönes, trauriges Kindergedicht.
Hab einen guten Tag, tschüssi Brigitte.

marianne döscher hat gesagt…

ja - zum fressen gern haben wir die mäuse ;).
liebe brigitte,
der reim hatte nie etwas bedrohliches für mich, fressen und gefressen werden gehörte zum bäuerlichen alltag.
wir hörten nur schnee, spass mit dem schlitten und unser vater nahm den trecker und alle kinder durften ihre schlitten anbinden.
in den kurven verloren wir (kurz) eine maus...

nun muss ich mich um mein kleines missgeschick kümmern, werd ich gleich eingestehen, sowas blödes...