Mittwoch, 5. November 2014

das mobilitätsunternehmen

DB ist in den schlagzeilen.
für kunden ist der streik sehr nachteilig und es geht nicht um bessere bedingungen für uns fahrgäste. wer täglich auf die schiene *muss* hat gewiss einiges *erfahren*!
bereits mir sind die automaten der beginn von einer reihe von problemen.
mal stehen sie so in der sonne, dass der bildschirm kaum lesbar ist, dazu kommen die unterschiedlichen tarife (da widerspricht sich sogar das personal), die defekte (automat und oftmals der fahrstuhl für verschiedene ebenen) und der schmutz.
was wir auf einer fahrt in den urlaub erlebten mit einem zugführer war einfach unmöglich.
ein ganz besonderes reizthema sind die abteile für reisende mit dem fahrrad.

so wie bei der metronom (die fährt!)
hätten wir gerne unsere möglichkeit der mitnahme von fahrrädern, leider sieht es oft ganz anders aus. da quetsch mensch sich mit dem rad in ein kleines kabuff ohne sicherung zusammen mit kinderwagen...
wann streiken wir?

Kommentare:

Helga Kuhlmann hat gesagt…

ich bin heilfroh, daß ich nicht auf die DB angewiesen bin :-). Was diese Gewerkschaft da macht, ist reine Selbstbestätigung - verdienen eh nicht schlecht und dann solche Forderungen. Hier am Bahnhof ist tot Hose, selbst diese Automaten rosten so still vor sich hin.
LG
Helga

widder49 hat gesagt…

Leider bin ich - noch - auf die Bahn angewiesen, um zum Dienst zu kommen. Eine Alternative gibt es nicht.
Mich ärgert, dass jetzt innerhalb kurzer Zeit erneut gestreikt wird. Die Privatbahn wird wohl fahren, allerdings - wie bei den letzten Malen auch - nicht regelmäßig und ganz sicher mit Verspätung. Da heißt es wieder einmal: Zusätzliche Wartezeit auf den Bahnhöfen überbrücken, sich in total überfüllte, verdreckte Züge setzen oder auch stellen und nach Hause zuckeln.
Aufs Fahrrad umsteigen geht nicht. Da liegen zu viele Höhen und Tiefen zwischen meinem Zuhause und der Arbeit. Seit 2 Jahren fährt hier auch kein Bus mehr. Und Kollegen wohnen hier auch keine.
Einzige Alternative: Mit dem Bus auf die Koblenzer Höhe und von da aus gute 10 km zu Fuß durchs Gelände.
Das ginge nach Feierabend. :-)
Wenns nicht so schnell dunkel wäre.

Wenns mir zu dumm wird, miete ich ein Gästezimmer beim Arbeitgeber.
Eine Alternative, auf die ich zum Glück zugreifen könnte.
LG

Anonym hat gesagt…

@ Helga Kuhlmann: Was ist NICHT SCHLECHT? Die Gehälter der Lokführern aus Frankreich, Schweiz, Italien, Spanien und Deutschland im Vergleich: Lokführer in der Schweiz verdienen am meisten: 2.907 - 3.157 Euro netto, die in Spanien 2.650 Euro, am Ende des Vergleichs rangieren die Lokführer aus Deutschland mit 1.438 - 1.588 Euro netto (Zulagen inklusive). Für die Verantwortuing wollte ich den Job für die Kohle NICHT machen.
Alle Medien betreiben eine schmutzige Geirnwäsche. Und das ärgert mich. Übrigens ist das eine Folge der Privatisierung der Bahn. Herr Mehdorn und sein Nachfolger Grube verdienen Millionen. Das regt Niemanden auf.Noch immer hoffen Banken und Investmentfirmen beim Börsengang der Bahn sich dumm und dämlich zu verdienen.
Ich war selbst einmal Betroffener eines Bahnstreiks. Das was die Kollegen hier machen ist legal auch wenn sie in der Öffentliochkeit in der Nähe von Terroristen gerückt werden. Und Frau Nahles holt sich mit ihrem Gesetzentwurf eine blutige Nase vor dem Bundesverfassungsgericht. Darauf freue ich mich heute schon.
Salut
Helmut

marianne döscher hat gesagt…

ich bin nur in einzelfällen und zumeist zu meinem vergnügen auf die bahn angewiesen, mit dem spass ist es schnell vorbei...
die automaten sind mir noch immer ein rätsel, ebenso die auskünfte der bahnbeamten/angestellten. da stehen nebeneinander die automaten der DB und der NWB, mit welchem zug darf ich fahren mit welcher fahrkarte?
bei kontrollen widersprüchliche aussagen in einem ton der dienstleistern nicht zusteht!
die unübersichtlichkeit der preise für reisen ist der reinste dschungel.
sei froh nicht auf die DB angewiesen zu sein.
bemerkungen von beruflichen pendlern unterwegs haben mir einiges eröffnet:
vorfahrt haben güterzüge, weil sonst konventionalstrafen fällig sind, egal was ihr anschlusszug in hannover dazu meint, usw...
wir sind keine güter - aber gut und das volk!
lg kelly

marianne döscher hat gesagt…

liebe gisela,
aus deiner sicht ist es unmöglich, die alternative mit dem gastzimmer ist ein glücklicher einzelfall. zuerst wird uns die fortbewegung mit der bahn als ökologisch und ökonomisch verkauft mit dem hinweis: wir fahren bei jedem wetter. jetzt als machtmittel missbraucht.
die verhältnismässigkeit ist nicht gegeben, was nun abläuft.
bei allem ist mir immer die frage im hinterkopf:
WER PROFITIERT DAVON?
zunächst die medien und nicht zuletzt ein bestimmter herr, dessen namen ich mir nicht merken will...
alles gute wünscht dir kelly

marianne döscher hat gesagt…

moin helmut,
meiner meinung nach ist die verhältnismässigkeit der mittel nicht mehr gegeben, inzwischen haben alle, dank der medien, die macht von gewerkschaften erkannt.

lt wikipedia:
Das Bundesarbeitsgericht hielt bisher am Grundsatz der Tarifeinheit fest. Er besagt, dass in jedem Betrieb nur ein Tarifvertrag für die gesamte Belegschaft gelten darf. Damit wäre z. B. der Streik der Lokführer-Gewerkschaft GDL im Sommer und Herbst 2007 rechtswidrig... dann von einem arbeitsgericht wieder aufgehoben usw.
der vergleich der gehälter hinkt, sehr gut verdienende schweizer waren in ungarn um dort die günstigeren zahnarztkosten zu nutzen.
der bereits bekannte einstiegslohn als lokführer ist im internet zu ersehen und wenn es hier eine gastliche stätte am bahnhof noch gäbe wäre ich dort um mit allen betroffenen zu diskutieren.
ich bin auf der seite der schwächeren, in diesem fall?
lg kelly