Donnerstag, 13. November 2014

die kinohelden meiner jugend

so ganz kurzfristige entscheidungen hier in der kreisstadt sind schon problematisch ;).
der bürgerbus fährt am donnerstag, auch noch in der testphase.
ein kinobesuch im einzigen centralkino hat dann nicht unbedingt mein angebot...
>>>neues programm

die ansprüche vor 50 jahren waren anders, kleiner jedenfalls.
es gab zwar ein zweites kino, da kaum jemand ein puschenkino im haus hatte, aber zur auswahl jeweils ein film.
als kind mit dem fahrrad die 12 km hingefahren, selten - aber lustige erinnerung zu den fuzzyfilmen.

bereit für aktion?
Fuzzy und der grosse Manitou
western von gestern

die begeisterte kinogängerin war ich nie, das drumherum und mit wem war interessanter als die leinwand.
der klassische film war *ben hur* mit überlänge, dann gab es musikfilme, nur *marina* ist in der erinnerung und mit freundin und deren bruder einmal in bremen den film
*Flying Clipper - Traumreise unter weißen Segeln BR Deutschland 1962, Dokumentarfilm*
das langzeitgedächtnis funktioniert ausgezeichnet *ggg*!

Kommentare:

widder49 hat gesagt…

Moin liebe kelly!
In meinem Städtchen gibt es kein Kino, trotzdem bin ich Kinogängerin. Ein oder zwei x im Monat mache ich mich auf den Weg nach Koblenz.
Viele Kinofilme kann man irgendwann zwar auch im Fernsehen anschauen, aber im Kino wirken die meisten auf mich nachhaltiger.
Ich muss gestehen, dass ich auch schon während des Films schon mal eingeschlafen bin. :-) Dann versprachen Titel und Vorschau mehr.
Ganz schlimm fand ich den Film "Klimmt". Da bin ich von Anfang bis Ende irgendwie nicht reingekommen. Hab nix so wirklich verstanden. Und zwischendurch wohl auch mal die Augen zugehabt. [img]http://smiles.kolobok.us/icq/cool.gif[/img]

Früher in Oldenburg konnten wir auch zwischen vielen Kinos wählen.
Diese Großkinos, die heut überall aus der Erde gestampft werden, gefallen mir überhaupt nicht. Ich sitze lieber gemütlich in Plüsch.
LG

Helga Kuhlmann hat gesagt…

Moin Marianne,
hier gibt es zwar noch nen Kino, aber ich nutze das nicht. Als junges Ding war ich Kinogängerin, da war mein Ort noch nen Dorf.
Triste Novembergrüsse
Helga

Irmgard Mailänder hat gesagt…

Liebe Kelly,
als ich jung war, ging ich nicht so oft ins Kino. Das war eine halbe Autostunde weg. Aber da ich damals keinen Führerschein hatte, gings entweder per Anhalter, oder per Bus und Bahn. Ja, ich war ziemlich leichtsinnig damals, es passierte mir allerdings nichts beim "Stoppen", wie man zum Fahren per Anhalter sagte. Ich ließ mir allerdings auch nichts gefallen. Als ein Mann einmal sagte, er fahre in den Wald, sagte ich, er solle mich rauslassen. Er: Ich fahre zu schnell, als dass Du aussteigen könntest (ich übersetze, es war ein Amerikaner, ich wuchs in der Nähe des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr auf). Ich: Lass mich raus (Let me out!, drohend und laut ausgesprochen). Da ließ er mich raus, mitten auf der Strecke. Ich musste eine ganze Zeit lang warten, bis ein Auto, voll mit jungen Leuten, vorbeikam und mich mitnahm. Das nur so am Rande, weil es mir gerade im Zusammenhang mit meinem Kinobesuch einfällt. Ich fuhr also in die größere Stadt, um "Saturday Night Fever" bzw. "Nur Samstag Nacht", wie der Film in der BRD hieß, anzusehen. War aber enttäuscht von dem Film. Denn gerade eine Situation, die nicht so gut ausging wie bei mir, wurde in dem Film wie etwas Selbstverständliches erzählt. Ich war wütend, dass die Frau sich nicht mehr wehrte. Natürlich, gegen eine Gruppe kann man sich kaum wehren, aber die wären danach ihres Lebens nicht mehr froh geworden. Bei Besprechungen zu dem Film ist nirgendwo von einer Vergewaltigung die Rede. Als ob das Etwas Normales oder Harmloses wäre! So etwas macht mich immer noch wütend, wenn ich daran denke.
Den anderen Film mit John Travolta, mit Olivia Newton-John, habe ich auch gesehen, den fand ich super. Den sah ich aber, glaube ich, später im Fernsehen.
Heute ist es so, dass mein Mann und ich nur noch selten ins Kino gehen. Er möchte öfter gehen, aber meist ist es daheim gemütlicher ;-). Zuletzt war der Film "Cloud Atlas" auf der großen Leinwand einfach gigantischer anzusehen als auf dem Fernseher, und mag dieser noch so breit sein. Auch das Erlebnis, gemeinsam mit anderen einen Film anzusehen, und auch wirklich nur den, ohne Ablenkung, ohne dass jemand mit der Fernbedienung rumzappt, oder die Katze an der Tür kratzt und reinwill, das ist einfach besser im Kino.
Liebe Kelly, ich weiß auch nicht, ob ich Dir schon Danke gesagt habe für Deine lieben Worte zum Onlineinterview. Ich hatte damals wenig Zeit zum Bloggen und Kommentieren und danach war es fast vergessen. Also: Danke schön!
Es ist auch schön, dass wir uns so lange, wenn auch "nur" online kennen. In dieser schnelllebigen Onlinewelt ist das ein beruhigender Gedanke, dass es auch online Freundschaften gibt, die so lange halten - auch wenn sie zwischendurch immer wieder nur von mir sporadisch am Leben gehalten werden.
Dir liebe Grüße, Irmgard

Gabriel hat gesagt…

Ahhh ... meineiner in den frühen 60er Jahren immer am Sonntag in der Jugend-Vorstellung. Für 1,50 gab es alles rauf und runter was Dschungel, Prärie und Südsee an Helden und Schurken zu bieten hatten. War eine schöne Zeit mit Zimt-Kaugummi, Florida-Boy-Limo und Gummibärchen. Jeden Sonntag wenn die Eltern zu Hause ihre Ruhe haben wollten, gab's 1,50 :-)

LG
G.

Brigitte hat gesagt…

Liebe Kelly, herzliche Abendgrüße.
Mein erster Film war "Das kalte Herz" mit 7 Jahren. Dann sah ich "Das Traumschiff", da war ich 10 Jahre und die "Buntkarierten mit 12 Jahren, beide mit der Schulklasse.
Filme sah ich mit meinen Eltern, nie alleine im Kino."Flipper", da war ich 12 Jahre. Erst mit 14 Jahren ging ich mit Schulfreundin allein ins Kino.
Ich wünsche Dir einen guten Abend, tschüssi Brigitte

Träumerle Kerstin hat gesagt…

Bei uns auf dem Dorf kam aller zwei Wochen der Kinomann. "Das kalte Herz" - wie Brigitte auch erwähnt - habe ich ein Mal gesehen und für nicht kindertauglich erklärt. Schaue ich mir heut noch nicht an. Am liebsten waren mir die Märchenfilme im Fernsehen, in den großen Ferien kam täglich ein Film. DDR-Indianerfilme haben wir geliebt.
Heut fahren wir aller paar Jahre mal ins Kino. Ich mag das Drumrum, die Spannung, die schönen weichen Sessel.
Liebe Grüße von Kerstin.

Lemmie hat gesagt…

Hallo Kelly!
Mit meiner Mutter war ich oft im Kino. Natürlich alle Filme der 50er-Jahre mit Peter Alexander, Catharina Valente, Romy Schneider, u.v.a.m. Die Edgar Wallace-Filme sah ich auch damals schon, obwohl sie mit Jugendverbot belegt waren. Da wurde nicht so genau geschaut.
Es war eine schöne Zeit.
LG Lemmie

marianne döscher hat gesagt…

moin gisela,
hier ist das kino *fussläufig* zu erreichen.
den sonntag hab ich mir gemerkt, karte für 4.50€, es muss mich schon vom programm überzeugen - das letzte mal ca. vor einem jahr...

marianne döscher hat gesagt…

heute werde ich das naturkino nutzen, batterie aufgeladen, vorbei mit der tristess *g*.
lg kelly

marianne döscher hat gesagt…

moin irmgard,
das gemeinschaftserlebnis kino macht es zu dem erlebnis (oder auch nicht), die planung, vorfreude einschliesslich aufbrezeln *g* und das nachgespräch.
uuuiiihhh - zum per anhalter, da bin ich erschrocken.
ich habe mädchen mit dem daumen mitgenommen um ihnen zu helfen, nachhaltig wirkt ein kindheitserlebnis nach, eine junge frau kam völlig aufgelöst zu uns zum telefonieren (noch in der zeit als es im ort nur zwei fernsprecher gab), sie war von der B6 zu uns gelaufen, das entsetzen spüre ich noch heute - auch wenn ich nichts genaues weiss, pssst...
wie schön sind dann andere erinnerungen, die bekanntschaft mit dir über mein lieblingsthema franken, es müssten schon 10 jahre sein...
herzliche grüsse von der kelly


marianne döscher hat gesagt…

ihr stadtkinder *ggg*, ja das waren vorteile...
zimtkaugummi? limo - wenn schon, dann die verbotene cola!
an einen schurken in einer pferdeoper erinnere ich mich, für mich mein held, genau die richtige kragenweite.
blitzlichthaft auch an einen film, die handlung spielte sich zu 99% unter wasser ab, glaube ich, den restlichen text streiche ich...
war auch eine schöne zeit, sentimentale grüsse zur donau!

marianne döscher hat gesagt…

hi brigitte,
liebe morgengrüsse zurück und die erinnerung an flipper, dem delfin.
gemeinsam zum kino war nicht möglich mit dem vieh auf dem hof, zuerst lernten wir die verantwortung.
in traumhafter erinnerung sind für mich die fahrten mit der schulklasse zum theater nach bremen, in der adventszeit zum weihnachtsmärchen.
damals noch mit kulisse wie es sich ein mädchen vorstellt, zumindestens gehörte für mich eine echte prinzessin dazu...

marianne döscher hat gesagt…

genau - das drumrum!
jetzt frage ich doch mal nach dem kalten herz, ist damit die eiskönigin gemeint?
kai und gerda auf der suche, ich überlege...
mein indianerlieblingsschriftsteller karl may ist sachse, wenn ich mich nicht irre *ggg*. die figuren kenne ich mehr aus büchern, auch einen uncas, den letzten mohikaner oder so.
ich sollte doch einmal in die andere abteilung der bücherei gehen um zu sehen, ob diese bücher noch gelesen werden.
lg kelly

marianne döscher hat gesagt…

moin lemmie,
ja - damals gab es auch grosse stars, peter der grosse - von uns allen geliebt, catharina und ihr bruder, mit der romy konnte ich nicht so viel beginnen und gruselkrimis, da hätten mich meine kleinen brüder aus neid verraten.
spannend war es irgendwie trotzdem mit der altersgrenze, so ängstlich und unbedarft wie ich war, kam immer zuerst die frage ob mit oder ohne altersbegrenzung, siehste - hätte ich fast vergessen.
lg nach austria, der heimat auch von hans moser

marianne döscher hat gesagt…

nochmals eine antwort:
das kalte herz nun ergoogelt, auf der grundlage von einem hauffmärchen, geld gegen herz - immer aktuell.
bildungslücke geschlossen. michael verhoeven war gestern bei der bambiverleihung.

Träumerle Kerstin hat gesagt…

"Das kalte Herz" ist was anderes wie die Schneekönigin. Schau mal im Netz nach.
Karl May ist aus Radebeul und das liegt ca. 30 km von hier. Da gibt es das Karl-May-Museum und jedes Jahr im Mai gibt es ein großes Indianerfest, wo auch echte Indianer aus Amerika kommen, singen, tanzen.
Viele Grüße zu Dir in den Tag.